Praxistipp aus dem Seminar Öffentlichkeitsarbeit

Praxistipp aus dem Seminar Öffentlichkeitsarbeit

Das Team von Wiesbaden 112 informierte am 09. März unsere Seminarteilnehmer wie eine zeitgemäße Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Hilfsorgansiationen aussieht. Getreu dem Motto "Tue Gutes und rede darüber" sind heute die sozialen Medien nicht mehr wegzudenken.

Twitter? Facebook? Instagram? Da stellt sich die Frage, welche Plattform ist für welche Inhalte geeignet? Wo erreicht man die meisten Interessenten?

Prinzipiell sind für Hilfsorganisationen Social Media Plattformen sehr interessant. Die Reichweite und die Schnelligkeit werden auf anderen Wegen nicht erreicht. Zusätzlich kann die Organisation direkt in die öffentliche Meinungsbildung eingreifen um Gerüchten Vorschub zu leisten. Auch bietet die direkte Kommunikation mit den Lesern die Möglichkeit auf Rückmeldungen zu reagieren.

Facebook ist immer noch Marktführer mit den meisten Mitgliedern. Das Posten von Bildern, Texten oder Videos ist hier möglich, ebenso das Einfügen von Links zur eigenen Homepage. Durch Hashtags erreicht man auch Menschen, die bewusst nach bestimmten Themen suchen.
Auf Twitter findet man neben den üblichen Usern sehr viele Journalisten und Politiker. Mit kurzen Texten und Hashtags kann man hier jeden erreichen, auch wenn er einem nicht speziell folgt. Dies kann für manche Nachrichten sehr interessant sein. Auch ist Twitter geeignet für Meldungen, die sich schnell verbreiten sollen, wie zum Beispiel Warnmeldungen.
Die Plattform Instagram ist im Vergleich zu Facebook noch nicht ganz so bekannt, kommt aber immer mehr. Sie ist hauptsächlich für Bilder geeignet und die App ermöglicht eine direkte Bildbearbeitung. Texte sollten kurz gehalten werden. Links sind hier zwar nicht möglich, allerdings können ebenfalls Hashtags verwendet werden.

YouTube ist heute die wichtigste Video-Plattform. Das Verlangen nach Videos wächst jährlich und diese werden vorrangig über soziale Netzwerke konsumiert. Hier erreicht man mit dem Video viele Interessenten.
 

Aber bei allen Überlegungen über einen Social Media Auftritt sollte die eigene Homepage immer das „virtuelle“ Zuhause bleiben und gut gepflegt werden. Verlinkungen zwischen Homepage und Social Media sind mehr als erwünscht und bringen auf beiden Seiten zusätzliche Besucher.

Wir von rescue-tec halten im Moment zu Facebook noch Abstand  – vorrangig wegen der ungeklärten Datenschutzproblematik, die ja auch Teil der jüngsten Medienberichte war. Solange es hier noch Lücken gibt, werden wir weiterhin über die altbekannten Wege und unseren Newsletter mit Ihnen kommunizieren. Das bringt auch für Sie den Vorteil, dass Ihre Daten, Nachrichten und Infos nur lokal auf unseren Servern abgelegt sind und dort bleiben.

Am 25. Mai tritt die neue Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Dank unseres externen Datenschutzbeauftragten sind wir hier gut gerüstet. Er unterstürzt uns bei der Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben.