Praxistipp aus dem Seminar Vegetationsbrandbekämpfung

Praxistipp aus dem Seminar Vegetationsbrandbekämpfung

Das Team von @fire zeigte im Seminar Vegetationsbrandbekämpfung unter anderem wie Flächenbrände strukturiert bekämpft werden können.

Gerade bei größeren Flächen- und Waldbränden ist die Einhaltung der Sicherheitsregeln, kurz LCES auf jeden Fall zu beachten:
 
Beobachtungsposten stellen (Lookout)
An den verschiedenen Einsatzabschnitten steht jeweils ein erfahrener Beobachter. Dieser soll im Einsatz nicht weiter gebunden sein. Seine Aufgabe ist die Warnung z.B. vor Wetterveränderungen (Wind frischt auf). Vorab wird ein eindeutiges Rückzugssignal festgelegt, um auch bei schwierigen Ortsverhältnissen alle erreichen zu können.


Kommunikation (Communication)
Die Funkverbindung zu allen Einsatzkräften muss zu jeder Zeit im Einsatz gewährleistet sein. Die Gefahr von plötzlichen Lageveränderungen überrascht zu werden ist sehr groß.
 


Fluchtwege sicherstellen (Escape Route)
Alle Einsatzabschnitte müssen über einen festgelegten Rettungsweg verfügen, welcher möglichst markiert wird. Die Fahrzeuge im Abschnitt werden in Fluchtrichtung geparkt.
 


Sicherheitszonen (Safety Zone)
Es müssen Sicherheitszonen gebildet werden, in denen Einsatzkräfte ohne weitere Schutzmaßnahmen vor einem Feuer geschützt sind. Als Faustregel gilt die achtfache Vegetationshöhe Abstand zum Feuer. Verbrannte Flächen sind die beste Sicherheitszone. Dies kann aber auch eine Straße, felsiger Untergrund oder eine Wasserfläche-/lauf sein.


 Weitere Informationen zum Thema Vegetationsbrand finden Sie auch immer unter: www.at-fire.at