Unfalldokumentation nicht vergessen!

Unfalldokumentation nicht vergessen!
 
 

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„Bei einer Verletzung denkt niemand an mögliche Folgeschäden. Damit Ihre Mitarbeiter im Ernstfall abgesichert sind, ist eine akribische Unfalldokumentation unerlässlich!“

Wenn in Ihrem Betrieb eine Verletzung versorgt oder eine Erste-Hilfe-Leistung erbracht wird, muss diese nach DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ schriftlich erfasst werden. Die gilt nicht nur für schwere, sondern auch für leichtere Verletzungen und Erkrankungen. Die korrekte Dokumentation erleichtert die Beweisbarkeit als Arbeitsunfall! Sie hilft bei Entscheidungen, welche Versicherung für die Kosten der Behandlung – auch im Fall von Folgeschäden – zuständig ist.

Die Dokumentation kann durch Ersthelfer, medizinisches Fachpersonal oder die Arbeitssicherheitsbeauftragen im Betrieb geschehen. Die Aufzeichnung muss im Anschluss fünf Jahre archiviert werden. Dabei ist es wichtig, dass die Unterlagen zwar leicht auffindbar, aber nicht für jedermann einsehbar gelagert werden. Wie kann der Vorfall dokumentiert werden?

Folgende Informationen sind wichtig:
•    Wer wurde verletzt?
•    Wann, wo und wie kam es zu der Verletzung?
•    Welche Art und Schwere der Verletzung liegt vor?
•    Welche Ersthelfer-Maßnahmen wurden durchgeführt und von wem?
•    Wer hat den Verletzungshergang beobachtet?

Zur Dokumentation eignet sich zum Beispiel das Söhngen Verbandbuch.